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Aus der Geschichte des Wohnorts Beiersdorf in der Oberlausitz

Aus der Geschichte des Wohnorts Beiersdorf in der Oberlausitz

Die Gründung von Beiersdorf erfolgte offenbar in der Zeit der bäuerlichen deutschen Landnahme nach 1200. Die Ursprünge dürften weit früher zu suchen sein. Es gilt als sicher, daß Beiersdorf an der bereits im Jahre 1004 bestehenden „Brettstraße” zwischen Bautzen und Bömisch Zwickau (Tschechien, Cvikov) lag. Bei der ersten urkundlichen Erwähnung 1272 (Beyerstorp = Lokator Beier) wird der Ort als bischöflich-meißnisches Zinsdorf aufgeführt, ebenso die 3 Dörfer Cunewalde, Spremberg und Niederfriedersdorf. Die obere Gerichtsbarkeit stand dem Landesherrn zu, damals den Markgrafen von Brandenburg. Von 1559 an war Beiersdorf kursächsisch und gehörte zum Stolpener Amt. Beiersdorf entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem Dorf, in dem sich Industrie und Landwirtschaft ansiedelten. Seiner Struktur nach ist Beiersdorf ein typisches Waldhufendorf, dessen Charakter bis heute erhalten geblieben ist.

Ortslage Beiersdorf/Beiersdorf heute

Beiersdorf erstreckt sich von Südwesten nach Nordosten in einem Bachtal aufwärts, das der Bieleboh (499 m) hoher Hausberg mit Gaststätte, Aussichtsturm im Norden und die Steinklunsen (437 m) im Süden begrenzen. Von Oppach bis zum Ortsteil Neulauba steigt die 3,5 km lange Landstraße im Dorf von 320 m bis 405 m an. Der Wasserlauf, auf Karten als Beiersdorfer Wasser bezeichnet, entspringt im Oberdorf, vereinigt sich in Oppach mit dem Flössel, speist einige größere Teiche und mündet nach einer Laufstrecke von 4,5 km bei Taubenheim in die Spree. Der Amselgrund unterhalb Beiersdorf und der Alte Graben unterhalb Oppach sind landschaftlich die schönsten Abschnitte.

Wandermöglichkeiten und Ausflugsziele